Heilig-Kreuz Kirche in Wittstock
Heilig-Kreuz Kirche in Wittstock

Wittstock

Pfarradministrator St. Anna Pritzwalk
Pater Harold Bumann I.V.E.
Reepergang 10
16928 Pritzwalk
E-Mail: harold.bumann@erzbistumberlin.de
Tel.: +49 (0)3395 302216

Kaplan St. Anna Pritzwalk
Pater Martin Conforte I.V.E.
Reepergang 10
16928 Pritzwalk
E-Mail: juanmartin.conforte@erzbistumberlin.de
Tel.: +49 (0)3395 302216

Pfarrbüro
Frau Corinna Gesikiewicz
Reepergang 10
16928 Pritzwalk
E-Mail: hlkreuz.prignitz@t-online.de
Tel.: +49 (0)3395 302216
Öffnungszeiten Pfarrbüro: Mo, Di, Mi von 9-13 Uhr

www.katholische-kirche-wittstock-pritzwalk-meyenburg.de

Wittstock Innenansicht Altar
Das innere der Kirche

Heilig Kreuz Wittstock/Dosse

Die katholische Kirche Heilig Kreuz in Wittstock steht auf geschichtsträchtigem Boden: Ab etwa 1270 war die Stadt Residenz der Havelberger Bischöfe, erst nach dem Tod des letzten Bischofs Busso II. im Jahr 1548 setzte sich die lutherische Lehre durch. Katholisches Leben kehrte schrittweise zurück, ab 1818 mit Soldatengottesdiensten, um 1852 bildete sich wieder eine Gemeinde, die zeitweise für ein riesiges Gebiet bis nach Mecklenburg zuständig war. Die heutige Kirche entstand 1910/11 direkt außerhalb der vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer: ein neoklassizistischer Bau mit glockenförmiger Turmhaube und tonnengewölbter Kassettendecke, dessen markante Innenausstattung mit dem Mosaik-Kreuz nach Vorbild des Havelberger Tatzenkreuzes in den 1960er Jahren von Alfons Bittner gestaltet wurde. Seit 1921 ist Wittstock Pfarrei, zu ihrem Gebiet gehört auch das Kloster Heiligengrabe, im Mittelalter ein bekannter Wallfahrtsort.

St. Anna Pritzwalk Aussenansicht

St. Anna Pritzwalk

Die katholische Gemeinde St. Anna in Pritzwalk verdankt ihre Entstehung vor allem westfälischen Kaufleuten, die am 27. Dezember 1853 mit Missionsvikar Eduard Müller die erste Heilige Messe feierten und dabei die Bildung einer Gemeinde erklärten. Auch der Aufbau blieb westfälisch geprägt: Ein Vermächtnis aus Westfalen ermöglichte 1890 den Grundstückskauf, 1891 entstand das Missionshaus mit Kapelle. Die heutige neugotische Kirche wurde 1905/06 erbaut, ihr Patrozinium erinnert an die nahe gelegene frühere Wallfahrtskirche in Alt-Krüssow. Seit 1969 ist Pritzwalk Pfarrei, seit 1998 mit der Wittstocker Heilig-Kreuz-Gemeinde zusammengelegt.

Küsterhaus in Meyenburg
Küsterhaus in Meyenburg

Maria Hilf Meyenburg

Die katholische Gemeinde in Meyenburg geht auf westfälische Kaufleute zurück: Der seit 1877 ansässige Kaufmann Hermann Schraermeyer richtete in seinem Geschäft an der Marktstraße einen Kapellenraum ein, der 1899 eingeweiht wurde. Ihre eigentliche Prägung erhielt die Gemeinde nach dem Zweiten Weltkrieg, als Tausende Vertriebene in der Prignitz angesiedelt wurden, unter ihnen viele Katholiken. 1951 entstand das bis heute genutzte Küsterhaus mit Kapelle, 1953 wurde Meyenburg mit rund 900 Katholiken selbständige Kuratie. Zur Ausstattung gehören ein niederländisches Abendmahlsgemälde aus der Zeit um 1630, von der Familie Schraermeyer überlassen, und eine von einem der Vertriebenen angefertigte Mariahilf-Ikone. Heute zählt die Gemeinde rund 350 Katholiken und wird vom Wittstocker Pfarrer betreut; am Ort wohnt ein Ständiger Diakon. Ein Gedenkstein auf dem Grundstück erinnert an den Todesmarsch der Häftlinge aus dem KZ Sachsenhausen, der 1945 durch Meyenburg führte.