
Wittenberge

Pfarrer Vinsensius Nana Ekayana Visca
Leiter Pastoraler Raum Prignitz
Pfarrer St. Heinrich Wittenberge
Perleberger Str. 164
19322 Wittenberge
nanaekayana.visca@erzbistumberlin.de
+49 (0)151 40588051

Frau Ulrike Krstanovic
Verwaltungsleiterin Pastoraler Raum
Wittenberge-Wittstock-Kyritz
Perleberger Str. 164
19322 Wittenberge
ulrike.krstanovic@erzbistumberlin.de
+49 (0)151 59011628
Frau Angela Sonntag
Sekretärin St. Heinrich Wittenberge
Perleberger Str. 164
19322 Wittenberge
angela_sonntag@web.de
+49 (0)3876 616480
Pfarrer i.R. Betram Pricelius
Wittenberger Str. 80
19348 Perleberg
+49 (0)173 2375866
Aus unserer Pfarrei

St. Heinrich Wittenberge
Die katholische Pfarrgemeinde St. Heinrich in Wittenberge besteht seit 1853 und ist die einzige an der Elbe gelegene Pfarrei des Erzbistums Berlin. Nachdem die Reformation das katholische Leben in der Prignitz für fast 300 Jahre zum Erliegen gebracht hatte, waren es zugewanderte Handwerker und Arbeiter, allen voran das Ehepaar Salomo und Margarethe Beck, die die Gemeinde neu begründeten. Aus bescheidenen Anfängen in Gasthöfen und einem Fabrikkeller entstand 1898 die neoromanische St.-Heinrich-Kirche, bis heute die einzige Heinrichskirche im Erzbistum Berlin und im Land Brandenburg. Die wechselvolle Geschichte der Gemeinde, von der katholischen Volksschule über die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und den Wiederaufbau bis zur umstrittenen Umgestaltung des Innenraums mit den Betonskulpturen von Friedrich Press, ist hier ausführlich nachzulesen.

St. Marien Perleberg
Die katholische Gemeinde St. Marien in Perleberg geht auf das Jahr 1854 zurück, als in der Wohnung des westfälischen Gerichtssekretärs Wilhelm Wesener erstmals wieder die Heilige Messe gefeiert wurde. 1868 zur Pfarrei erhoben, fand die Gemeinde ihr dauerhaftes Zuhause im ehemaligen Ausflugslokal der Stadt, wo bis heute Kirche und Pfarrhaus einen gemeinsamen Baukomplex bilden. Die Geschichte der Gemeinde umfasst die katholische Schule, die 1937 von den NS-Behörden geschlossen wurde, das Wachsen durch die Heimatvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg sowie den Umbau der Kirche 1953/54 mit ihrer künstlerischen Ausstattung. Mit der Sanierung und Erhöhung des Kirchturms, dessen Glockenklang heute fast über die ganze Stadt getragen wird, fand die jüngere Baugeschichte ihren Abschluss.

St. Norbert Havelberg
Die katholische Gemeinde St. Norbert in Havelberg ist eng mit dem berühmten Havelberger Dom verbunden: Seit 1904 feiert sie ihre Gottesdienste in einer Kapelle im Westflügel des ehemaligen Domklosters, benannt nach dem hl. Norbert von Xanten, dem Gründer des Prämonstratenser-Ordens. Die Stadt selbst war im Mittelalter Bischofssitz, das 948 gegründete Bistum Havelberg wurde erst 1598 offiziell aufgelöst. Nach der Reformation soll 1855 die erste Heilige Messe gefeiert worden sein, 1939 wurde Havelberg selbständige Kuratie. Heute wird die Gemeinde mit ihren rund 300 Katholiken vom Pfarrer aus Wittenberge betreut und ist eine Besonderheit im Erzbistum Berlin: die einzige Gemeinde, die im Bundesland Sachsen-Anhalt liegt.

Herz Mariä Bad Wilsnack
Die katholische Gemeinde Herz Mariä in Bad Wilsnack steht in einer besonderen Tradition: Im Mittelalter war Wilsnack dank des „Wunderbluts“, rot gefärbter Hostien, einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte Europas, der sich zeitweise mit Santiago de Compostela messen konnte. Nach der Reformation kehrte katholisches Gemeindeleben erst spät zurück: 1853 soll Missionsvikar Eduard Müller wieder die Heilige Messe gefeiert haben, doch erst mit den Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg entstand 1947 eine eigene Kuratie, deren erste Kapelle in einem umgebauten Schafstall eingerichtet wurde. Heute zählt die Gemeinde rund 150 Katholiken, die vom Perleberger Pfarrer betreut werden; ihr Gottesdienstraum befindet sich seit 1995 im Pfarrhaus in der Zimmerstraße.

St. Marien Lenzen
Die katholische Gemeinde St. Marien in Lenzen, am westlichsten Ende des Erzbistums Berlin gelegen, entstand nach dem Zweiten Weltkrieg, als sich vertriebene sudetendeutsche Katholiken in der Gegend ansiedelten. Die erste Heilige Messe wurde an Christi Himmelfahrt 1946 im Schützenhaus gefeiert, ab 1947 diente der umgebaute Sitzungssaal der Stadtsparkasse als Kapelle. Die Lage prägte die Gemeinde: Direkt hinter Lenzen verlief die innerdeutsche Grenze, ab 1952 war der Ort Sperrgebiet und nur mit Passierschein zugänglich. Mit Lenzen verbunden ist auch der Wendenfürst Gottschalk, der hier 1066 als getaufter Christ ermordet wurde und als Märtyrer verehrt wird. Heute zählt die Gemeinde rund 100 Katholiken, die von Perleberg aus betreut werden; Gottesdienstraum ist seit 1991 ein Zimmer im ehemaligen Pfarrhaus.